SPORTS

Gemeinsam für einen gesunden, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport!

1. Gleichbehandlung für alle!
Nationalität, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen. 

2. Sport und soziales Umfeld im Einklang!
Die Anforderungen in Training und Wettkampf sind mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar.

3. Förderung der Selbst- und Mitverantwortung!
Sportlerinnen und Sportler werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt.

4. Respektvolle Förderung statt Überforderung!
Die Massnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Sportlerinnen und Sportler.

5. Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung!
Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt.

6. Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe!
Physische und psychische Gewalt sowie jegliche Form von Ausbeutung werden nicht toleriert. Sensibilisieren, wachsam sein nd konsequent eingreifen.

7. Absage an Doping und Suchtmittel!
Nachhaltig aufklären und im Falle des Konsums, der Verabreichung oder der Verarbeitung sofort einschreiten.

8. Verzicht auf Tabak und Alkohol während des Sports
Risiken und Auswirkungen des Konsums frühzeitig aufzeigen.

9. Gegen jegliche Form von Korruption
Transparenz bei Entscheidungen und Prozessen fördern und fordern.

Den Umganz mit Interessenkonflkten, Geschenken, Finanzen und Wetten regeln und konsequent offenlegen.

Die neun Prinzipien der Ethik-Charta im Sport

Der Verband weist total 2’000 Mitglieder im Breitensport auf, davon sind mehr als 450 lizenzierte SGSV-FSSS Mitglieder im Wettkampfsport. Gemäss ICSD-Eligibility müssen unsere Athleten an der EM, WM oder Deaflympics Mitglieder unseren Verband sein.

Der „Ski – Deaf Europacup“ ist eine Ski-Rennserie auf Vereinsebene für Gehörlose aus aller Welt. Er ist zu vergleichen mit dem Welt- oder Europacup der Hörenden. Bis 2007 wurde die Bezeichnung „Ski – Deaf Alpencup“ benützt. Wenn die Rennen ausserhalb Europa stattfinden, dann kommt automatisch die Bezeichnung „Ski – Deaf Weltcup“.

Die Idee für diese Rennserie entstand im Jahr 1996 bei der Europameisterschaft in Sundsvall/Schweden. Während der langen Busreise, bei welcher alle Abfahrer ins weit entfernte Söleftea transportiert wurden, diskutierten einige „Skibegeisterte“ darüber, wie man den Gehörlosen Skisport aufwerten könnte. Es bestand die Befürchtung, dass wegen der wenigen Rennen – (die Deaflympics und Europameisterschaft finden nur im 4-Jahres Rhythmus statt), das Interesse der Gehörlosen am Skisport sinken könnte. Es gab zwar einige kleinere Rennen wie die Landes- und Vereinsmeisterschaften, doch waren diese nicht genügend populär und haben wenig Anziehungskraft. Der Südtiroler Martin Larch kam auf die Idee, eine neue Rennserie zu gründen. Er dachte sich genau aus, wie man diese unabhängig von einem Verein oder Verband organisieren könnte. Die Rennen werden von verschiedenen Vereinen, welche sich dafür bewerben, veranstaltet. Jedes Jahr werden an 3 Austragungsorten je 4 Bewerbe durchgeführt, was pro Jahr 12 Rennen ergibt. Es bestehen genaue Regeln und Bestimmungen. Punkte werden wie im Weltcupmodus vergeben.

Das 1. Rennen fand im Jahre 1997 in Brixen in Südtirol (ITA) statt. In den ersten beiden Jahren wurden die Rennen nur in Österreich und Südtirol ausgetragen; später kamen Frankreich und die Schweiz dazu. Im Jahre 2002 wurden 2 Rennen sogar in Holland auf einer Kunstmatte organisiert. 2006 fanden die Rennen zum ersten Mal ausserhalb Europa statt und zwar in Quebec / Kanada. Die Rennserie wurde immer beliebter, es kamen jetzt durchschnittlich 60 Teilnehmer aus Österreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Kroatien, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Holland, Kanada und USA. Nach anfänglichen kleinen Problemen wurden die Organisationen immer professioneller.

Jeweils an Final-Wochenenden gibt es eine gemeinsame Sitzung, bei welcher für die nächste Saison geschmiedet wird, die Rennen vergeben sowie die Bestimmungen aktualisiert werden. Die Rennserie ist nun fester Bestandteil in vielen Ländern, sie dient bei vielen Gehörlosen Sport-Verbänden auch als Qualifikation für die Deaflympics bzw. Europameisterschaft.

Seit der Gründung dieser Rennserie koordinieren Martin Larch (ITA) und später dazu Toni Koller (SUI) die Rennen.

 

Deaf Ski Europacup

Website

Es darf pro Sportler nur 1 Lizenzauweis vegeben werden. Die Weisungen und Erklärungen betreffend der SGSV-FSSS Lizenz müssen beachtet werden und das Formular korrekt ausgefüllt werden.

  • Eintritt, Übertritt und Austritt erfolgen auf den SGSV-FSSS Formularen
  • Mitglied bei Sportverein mit Lizenz: Der/Die zuständige Präsident/in des Vereins muss unterschreiben
  • ICSD Audiogramm nur beim HNO-Arzt/Klinik ausstellen lassen. Audiogramme vom Akustiker werden nicht angenommen! Unvollständig ausgefüllte ICSD-Audiogramme werden nicht anerkannt!

Die vollständigen Unterlagen (Lizenz-Anmeldeformular, 1 Passfoto, Kopie der Passes und ICSD-Audiogramm) gehen an: SGSV-FSSS, Geschäftsstelle,Oerlikonerstrasse 98, 8057 Zürich

Die SGSV-FSSS Geschäftsstelle prüft die Unterlagen und entscheidet über die Aufnahme.

Lizenzmitgliedschaft SGSV-FSSS

Merkblatt

Mitgliedschaftsantrag

Übertritt

Austritt

Das ICSD (International Committee of Sports for the Deaf) bietet das Wesentliche des olympischen Gedankens für die Gehörlose Bevölkerung mit seinem eigenem Motto: „Gleichberechtigt durch Sport“

Nur Gehörlose oder Schwerhörige Athleten dürfen bei Sommer oder Winter Deaflympics, Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Schweizermeisterschaften und bei anderen ICSD-genehmigten Wettkämpfen teilnehmen.

Teilnehmer bei den Sportanlässen müssen sein:

  • Gehörlos, festgelegter Hörverlust von mindestens 55dB pro Ton Durchschnitt (PTA) im besseren Ohr (3-Ton Echt Ton Durchschnitt um 500, 1000 und 2000 Hertz)
  • Mitglied eines angeschlossenen nationalen Gehörlosensportverbandes und Bürger dieses Landes

Es ist für einen Teilnehmer strengstens verboten, jegliche Hörhilfen/Verstärkerung oder externe Cochlear Implantate während den Wettkämpfen zu verwenden. Es ist völlig klar, dass das Verwenden von Verstärkerungen im Sport einen Vorteil gegenüber den anderen bietet, die es nicht verwenden. Daher sind sie bei Wettkämpfen verboten.

Alle Audiogramm Formulare müssen richtig und persönlich sein und die Gültigkeit der Formulare muss von HNO-Arzt/Klinik mit einem Stempel und Unterschrift bestätigt werden.

Jeder neue Sportler muss das offizielle Audiogramm Formular verwenden. Das Formular kann nur bei der Geschäftsstelle des SGSV-FSSS bestellt werden: info@sgsv-fsss.ch

ICSD Audiogramm nur beim HNO-Arzt/Klinik ausstellen lassen. Audiogramme vom Akustiker werden nicht angenommen! Unvollständig ausgefüllte ICSD-Audiogramme werden nicht anerkannt!

Wichtige Hinweis für den Arzt

Bitte ausdrucken und zum Arzt mitnehmen!

Ohrenärtze Liste - Diese Ohrenärzte sind über die Anfoderungen informiert

Audiogramm Regulations

Die folgenden Richtlinien sind dem nationalen und internationalen Reglement verschiedener Verbände der Hörenden sowie demjenigen des International Committee of Sports for the Deaf (ICSD) und der European Deaf Sport Organization (EDSO) entsprechend angepasst.

Richtlinien

SGSV-FSSS

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