Mountainbike Tour (28. Juli - 1. August 2010)
Zum Auftakt unserer Velofahrt, die von Pierrot Auger-Micou in Zusammenarbeit mit dem SGSV-FSSS organisiert wurde, trafen wir uns am Mittwoch, 28. Juli 2010 beim Bahnhof Stans. Wir waren sieben, der achte Velofahrer stiess erst zwei Tage später zu uns. Mit dabei war auch ein Chauffeur, welcher das Gepäck zur nächsten Schlafstelle beförderte. Auch war er für die Verpflegung unterwegs verantwortlich.
Die erste Etappe verlief von Stans über Sarnen und entlang dem Sarnersee bis zu einem Bauernhof auf der Mörlialp auf knapp 1'400 m.ü.M. Leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. Die erste Nacht schliefen wir auf dem Stroh in unseren Schlafsäcken.
Der Donnerstag war leider regnerisch. Über den Glaubenbielenpasse fuhren wir hinunter nach Sörenberg. Am Brienzersee wärmten wir uns bei Suppe und Tee auf, bevor wir zum Ziel der heutigen Etappe Habkern fuhren. In einem schönen Gasthof übernachteten wir in einem Schlafsaal, der aus mehreren Betten bestand.
Nach Uetendorf fuhren wir auf dem Panoramaweg über Beatenberg und Thun, wo wir beim Bahnhof einen kurzen Halt machten. Wir mussten ein gemietetes Mountainbike gegen ein Neues umtauschen, weil die hinteren Bremsen vom Hinunterfahren bei Regen einen Tag zuvor total abgenutzt waren. Zum Glück besserte sich die Wetterlage, so dass wir unseren Regenschutz wieder in den Rucksack versorgen konnten. In Uetendorf angekommen, wurden wir vom Direktor der Stiftung Uetendorfberg freundlich begrüsst und zeigte uns verschiedene Arbeitshallen.
Sehr zu unserer Freude war das Wetter am Samstag wunderschön. Die härteste Etappe stand bevor. Wir fuhren zuerst auf den Gurnigel, ehe wir hinunter nach Sangernboden sausten. Danach ging es weiter zum Schwarzsee, wo wir mit einer wunderschönen Aussicht auf die Bergkette belohnt wurden. Den dritten Aufstieg absolvierten wir von Schwarzsee nach Charmey. Da wir am Ende unserer Kräfte waren und der mit Kieselsteinen bestreute Weg extrem steil war, mussten wir unsere Velos kurz stossen. In Charmey angekommen, mussten wir kurz nach einem Bauernhof suchen, wo wir übernachten werden.
Am letzten Tag fuhren wir von Charmey nach Montreux, wo wir uns in verschiedene Richtungen verabschiedeten.
Wir danken Pierrot vielmals für die super Organisation!